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03.11.2014 | Presseinformation

Neuer Schritt Richtung Klimaschutz

Weber neutralisiert aktiv den jährlichen Treibhausgas-Ausstoß des gesamten Firmenfuhrparks

Die Weber Gruppe aus Dillenburg kompensiert aktiv im Rahmen der „Welt Wald Klima Initiative" des Senats der Wirtschaft (Bonn) den CO2-Ausstoß ihres Firmenfuhrparks. Durch Aufforstung von „gekauften" Bäumen im Regenwald neutralisiert das Unternehmen die Emissionen von fast 50 Firmenfahrzeugen an den Standorten Dillenburg und Legnica, Polen.

Der Senat der Wirtschaft unterstützt seit 2011 das bedeutende Ziel der Weltklimakonferenz, bis zum Jahr 2050 die globale Erderwärmung, auf 
2 °C  im Bezug auf das vorindustrielle Temperaturniveau, zu begrenzen. Um dieses Ziel einzuhalten, fördert die Initiative ein weltweites Forstprogramm, das es ermöglicht, durch die Aufforstung von brachliegenden Landflächen den CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu senken. Die Initiative spricht insbesondere Firmen an, die den eigenen CO2-Fußabdruck aktiv kompensieren wollen. Die Aufforstungsprogramme unterliegen strengsten Kriterien und sind mehrfach mit Zertifikaten hinterlegt.

Angeregt durch die ehrenamtliche Tätigkeit von Dr. Thomas Zipp, geschäftsführender Gesellschafter der Weber Gruppe, als Senator, übernimmt Weber aktiv die Verantwortung für die Auswirkungen des eigenen Ausstoßes von Treibhausgasen. 
„Der sorgsame Umgang mit begrenzten Ressourcen und ein bewusster Einsatz von umweltfreundlichen Materialen und Technologien gehören für uns zum Selbstverständnis", erklärt Dr. Thomas Zipp. Weber lässt sich beispielsweise in Kürze im Bereich Energiemanagement nach der DIN EN ISO 50001 zertifizieren.

Das von Weber unterstützte Aufforstungsprojekt liegt in der Umgebung von Soddo in Südäthiopien. Degradierte Bergwälder werden dort von beheimateten Gemeinden wiederaufgeforstet. Weber neutralisiert mit der jährlichen Investition in den Regenwald den Ausstoß von 300 t Kohlenstoffdioxid. Fast 2 Hektar schnellwachsender Wald werden dadurch neu gepflanzt. Die Bäume wandeln das CO
2, welches in Deutschland und Polen ausgestoßen wird, sich aber gleichmäßig rund um den Erdball in der Atmosphäre verteilt, in Biomasse um. Nach 25 Jahren wachsen die Bäume im „Weber-Wald" zu stattlichen Exemplaren, die anschließend gezielt als wertvolles Nutzholz verarbeitet werden können. Denn die eigentliche Investition geht in die Hände der örtlichen Holz-Bauern: Sie bekommen eine Existenzgrundlage durch nachhaltige Holzwirtschaft.

Besondere Beachtung findet bei der Aufforstung die naturnahe Zusammensetzung der Setzlinge, um den Ursprungszustand der Wälder möglichst genau abzubilden und damit der heimischen Tierwelt ein Stück des verlorengegangenen Lebensraums wiederzugeben. Ein Teil der Erlöse fließt außerdem in verschiedene Projekte zur Bildung der Bevölkerung. Themen wie Nachhaltigkeit, Gesundheits- und Umweltschutz werden verstärkt behandelt, um zukünftigen Generationen eine positive Lebensgrundlage zu erhalten.

Jeder einzelne kann einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und seinen CO
2-Fußabdruck kompensieren. So reichen beispielsweise 30 EUR aus, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß eines durchschnittlichen Kompaktwagens bei einer Laufleistung von 20.000 km/Jahr zu neutralisieren.

Felix Weyl

Neugierigen und Interessierten berichtet gerne Felix Weyl, Assistenz der Geschäftsführung, (02771 394-424; weyl.f(at)weber-dillenburg.de) über die gesammelten Erfahrungen des Projekts. 



Zertifikat zur CO2-Kompensation des Weber Fuhrparks  


Aufforstungsflächen bei Soddo 
Blick auf die Aufforstungsflächen bei Soddo (Quelle: World Vision Ethiopia/World Vision Australia).
 


Aufforstung der degradierten Bergwälder durch Holz-Bauern  
Aufforstung der degradierten Bergwälder durch Holz-Bauern (Quelle: World Vision Ethiopia/World Vision Australia)  

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